Ich will allein schlafen!

Rooming-in? Nicht für mich...

Jeannine hat nur noch vier Wochen bis zum Stichtag. Die 28jährige freut sich auf ihr Baby, aber nicht auf die ersten Tage. Denn sie will kein Rooming-In. Wieso sie so entschieden hat und welche Reaktionen sie bekommt, berichtet sie hier...
Jeaninne* (28):
"Ich freue mich so auf unser Baby. Stichtag ist der 20.01.2010, das liest sich richtig gut. Eine kleine Lena wird bei mir und meinem Mann einziehen. So langsam merke ich, dass ich immer nervöser werde, die Kliniktasche habe ich abends am vierten Advent gepackt. Falls Lena doch noch ein Weihnachtsbaby werden möchte.
 
Am 23. Dezember hatte ich, wegen der Feiertage etwas früher, mein Aufnahmegespräch in der Entbindungsklinik. Alles war gut, die Ärztin ist sicher, dass das Baby sich noch Zeit lässt und gesund ist. Und auch sie meint, dass wir eher eine Lena als einen Leon haben werden. Nach der Untersuchung zeigte mir eine Hebamme noch einmal den Kreißsaal und auch die Zimmer. Eines war gerade frei, ein Zweibettzimmer. Neben den Betten standen schon so komische Plastikwägelchen. "Das sind die Säuglingsbetten, so haben sie ihr Kleines direkt nach der Geburt bei sich," erklärte sie mir. "Mein Mann und ich haben das besprochen. Ich möchte kein Rooming-in," erklärte ich der Hebamme. Die sah mich entsetzt an. Als ob ich plötzlich ein Monster geworden wäre. Eine Mutter, die nicht mit ihrem Kind zusammen untergebracht werden möchte?!
 
"Es ist in unserem Hause aber üblich, dass die Wöchnerinnen ihre Kinder selbst versorgen," sagte sie sichtlich verschnupft. "Ich möchte mein Kind ja auch versorgen, aber ich will Nachts schlafen können, ich muss mich doch von der Geburt erholen," sagte ich. Wortkarg zeigte mir die Hebamme dann doch das Säuglingszimmer, denn natürlich gibt es das in der Klinik, deswegen hatten wir sie ja ausgewählt. Eine Säuglingsschwester führte mich dort herum. "Wieviele Kinder schlafen denn nachts hier?" fragte ich. Wieder so ein Blick. "Höchstens zwei, meist wenn die Mutter eine schwere OP oder so hatte. Bekommen Sie denn einen Kaiserschnitt?" Ich traute mich nicht mehr zu antworten.
 
Ist es denn so falsch und schlimm, dass ich nach der Geburt, die ich mir total schrecklich vorstelle, einfach schlafen will? Ich kann seit Wochen kaum liegen, fühle mich so erschöpft. Und ich dachte, ich könnte mich in der Klinik ein bisschen ausruhen. Denn nach Entlassung werde ich ja wohl mit meiner neugeborenen Tochter auch kaum eine Nacht richtig ruhen können. Meine Mutter hat mir immer erzählt, wie wichtig ihr die Ruhepause bei meiner Geburt und bei der meiner Schwester war. Wieso dürfen Mütter das heute nicht mehr haben?
 
Mir geht es ja nur um die Nächte und darum, nicht sofort voll verantwortlich sein zu müssen. Was ist denn daran fürchterlich, dass ich mein Baby eben noch nicht rund um die Uhr bei mir haben möchte? Meine Frauenärztin meinte, es sei für die Bindung gut und wichtig und ich solle es mir noch einmal überlegen. Auch Stillen wäre dann praktischer. Meine Freundin erklärt mir, dass ich das nach der Geburt eh alles anders sehen würde. Mein Mann sagt nur, ich solle das selbst entscheiden.
 
Nach Absprache mit meiner Mutter habe ich mich jetzt tatsächlich entschieden. Ich möchte NICHT mit meinem Kind zusammen die Nacht im Zimmer verbringen. Und auch nicht mit dem meiner Bettnachbarin. Wenn es irgend geht, möchte ich ein Einzelzimmer - und dort schlafen, während die Kleine gut versorgt im Säuglingszimmer schläft.
 
Gestern war ich dort noch einmal. Und habe mit der verantwortlichen Säuglingsschwester gesprochen. Die meinte, wenn ich ein gutes Gefühl dabei hätte, würden sie sich gern um das Baby kümmern. Ich glaube, das ist eine gute Entscheidung. Denn nach einen erholten Nächten werde ich als glückliche frischgebacke und erholte Mama entlassen werden. Und dann fängt ja unserer Familienleben erst richtig an. Bin schon soooo aufgeregt..."
 
Protokoll von Silke R. Plagge
*Namen von der Redaktion geändert. Foto: © Kati Molin für istockphoto.com
 
 Wir freuen uns auch über Ihre Elternerlebnisse, die vielleicht nicht dem Lehrbuch entsprechen, sondern dem turbulentem Alltagsleben. Wer uns unter Rabeneltern- Einsendungen ein Erlebnis oder ein Bekenntnis schickt, bekommt bei Veröffentlichung ein altersgemäßes Kinderbuchpaket!
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Empörung = Gedankenlosigkei!
Absender des Kommentars Miriam 28.06.2011
Hi,
also, ich kann dich verstehen. Ich will zwar eigentlich mein erstes Kind, was in 3 Monaten geboren wird, immer bei mir haben, aber ich mache mir große Sorgen um die ersten Nächte. Ich werde nach der Geburt vermutlich erschöpft sein und in meiner Familie gab es einige Komplikationen mit Neugeborenen. Was ist, wenn mein Kind weint und ich es nicht höre? Viel schlimmer: Was ist, wenn mein Kind ein Problem hat mit der Atmung oder etwas Anderem und ich schlafe seelig einen Meter weiter weg während mein Baby Hilfe bräuchte? Mein Mann darf leider nicht in der Klinik bleiben über Nacht, so dass ich vermutlich wahnsinning würde wenn ich merke dass ich schlafen muss und keiner schaut nach dem Kind. Allerdings habe ich ein Krankenhaus ausgesucht wo man Kinder nicht mit der Flasche füttert sondern den Müttern ans Bett bringt. Meiner Meinung nach schläft das Baby besser unter Aufsicht wenn ich schlafe als der Gefahr ausgesetzt zu sein, dass ich es die ersten Stunden wegen Erschöpfung überhöre!
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Ich kann es nicht verstehen!
Absender des Kommentars Anna 31.03.2011
Ich hatte eine Sectio, hatte nach der OP Schmerzen, ich hatte meine Tochter trotzdem im Zimmer. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Mutter ihr Kind nicht bei sich haben möchte. Für mich ist das unvorstellbar! Egal wie müde man ist oder erschöpft, das eigene Kind gibt dir so viel Kraft! Und es ist so wunderbar, das kleine Baby einfach da schlafen zu sehen.
Ich hoffe, du bereust später deine Entscheidung nicht!
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Situationsabhängig
Absender des Kommentars Diana 31.03.2011
Als meien Tochter geboren wurde, nach 36 Stunden im Kraissaal, wollte ich sie trotzdem keine Sekunde weggeben. Wir haben auch die erste Nacht gemeinsam im Bett geschlafen. Das war auch alles wunderbar. Nur in der 2. Nacht, hat meine Tochter zusammen mit dem Baby der zimmernachbarin ein solches Theater gemacht. Beide Kinder waren einfach nicht zu beruhiegen und wir zwei Mütter wahren seelig, als die Kinderschwester die beiden holte und wir ein paar Stunden schlafen durften.
Ich glaube man kann sich vor der Geburt ganz viel vornehemn, wie man es handhaben möchte wenn das Kind da ist. Hält man es dann im Arm, sind eh alle Vorsätze erstmal hin. Nur das mit der Verantwortung versteh ich auch nicht ganz, die hat man von der ersten Sekunde an, die ist nicht einfach abschiebbar.
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Mach es wenn du unsicher bist
Absender des Kommentars CA 1984 31.03.2011
Hallo, ich habe meine beiden in einem Abstand von nur 18 Monaten bekommen. Mein Sohn war nach dem Kaiserschnitt nur die erste Nacht im Säuglingszimmer.
Meine Tochter musste ebenfalls per Kaiserschnitt entbunden werden. Da sie nach der Geburt respiratorische Anpassungsschwierigkeiten hatte, lag sie die ersten drei tage auf der Neugeborenenstation. Als ich sie dann endlich mit auf die Wochenstation bekam, habe ich sie nachts auch abgegeben, aus dem einfachen Grund, dass sie dort besser beobachtet werden konnte, falls sie wieder blau anläuft. Ich war mir einfach zu unsicher sie bei mir auf dem Zimmer zu lassen.
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Nicht sofort voll verantwortlich? Wer dann?
Absender des Kommentars Mona 31.03.2011
Zitat:"Mir geht es ja nur um die Nächte und darum, nicht sofort voll verantwortlich sein zu müssen."
Du bist aber nun mal sofort voll verantwortlich! Was für eine Einstellung!
Auf die zwei oder drei Tage mehr Schlaf kommt es doch nun wirklich nicht an.
Ich hätte nicht schlafen können, wenn ich gewusst hätte, dass eine der Drachen-Nachtschwestern auf mein Kind aufpasst. Trotz Kaiserschnitt hatte ich meine Kleine die ganze Zeit bei mir und das war gut so.
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Selbst entscheiden!
Absender des Kommentars Sarina 20.08.2010
Schade, dass es immer diese Vorverurteilungen gibt. Jeder wie er es will, man weiß doch garnicht genau über die Gefühle und Hintergründe Bescheid! habe auch kein Rooming-in gemacht. Kind durfte eh nicht ins Zimmer und musste auf die Frühchenstation in den Brutkasten und die Situation war schon so belastend genug. Ich habe dann mein Kind täglich in der Klinik über Tag besucht.
Ich liebe mein Kind übrigens über alles und habe ein sehr inniges Verhältnis zu ihm.
Bitte hört nicht auf andere Leute, die eure Situation garnicht richtig kennen und alles gleich verurteilen! In dieser Situation auf sein Herz hören und die Sache mit nahestehenden Freunden und Angehörigen besprechen!
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Der Hammer...
Absender des Kommentars Cindy 18.08.2010
Hoffentlich finde ich jetzt die richtigen worte! Ich selbst hatte einen kaiserschnitt, leider! Aber ich wollte mein baby bei mir haben, was natürlich nicht ging. Mein Sohn kam "nur" zu den mahlzeiten zu mir ins bett weil ich stillen wollte. Deine gründe kann ich nicht verstehen! Du willst deine Ruhe haben??? Warum schaffsz du dir dann ein Kind an? Was willst du zu hause machen? Alles sehr fragwürdig! ich kann und werde mich nie für soetwas entscheiden!!!
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Auch ich wollte kein Rooming in
Absender des Kommentars Nadine 18.07.2010
Ich hab mich auch dagegen entschieden weil ich hätte kein auge zumachen können aus sorge der kleinen könnte was passieren und ich würde es nicht mitkriegen und auch weil ich ruhe brauchte
wenn sie hunger hatte brachten sie mir die kleine und ich hab sie gestillt also wurde das schoneinmal nicht behindert
auch in 4- 8 wochen wenn mein sohn auf die welt kommt werde ich es genauso handhaben weil es mir und der kleinen damit gut ging

liebe silke entscheide nach deinem instinkt und deinem bauchgefühl dann ist es auf jeden fall die richtige entscheidung
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Ich wollte auch kein Rooming-in
Absender des Kommentars Kerstin 03.07.2010
Hallo zusammen,
mein Sohn hat nachts auch im Säuglingszimmer geschlafen. Bei mir war es allerdings so, daß mir die Schwestern ihn nachts ins Zimmer brachten, wenn er Hunger hatte und ich ihn dann auch gestillt habe. Ich sehe auch nichts verwerfliches daran, auf das Rooming-in zu verzichten. Ich hätte mich jederzeit umentscheiden können. Allerdings fiel es mir von Tag bzw. Abend zu Abend schwerer, ihn abzugeben ;-) Tagsüber hab ich die ganze Zeit an seinem Bettchen gesessen und ihn bewundert. Meine Bettnachbarin hatte übrigens ihr Kleines nachts bei sich und ich war manches mal froh, daß das weinen nicht mich meinte.
Hört einfach auf Euer Innerstes. Ihr trefft schon die richtige Wahl.
Viele Grüße und alles Gute!
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Sehr traurig
Absender des Kommentars Anne 15.06.2010
Also ich finde, der Satz "Mir geht es ja nur um die Nächte und darum, nicht sofort voll verantwortlich sein zu müssen." spricht schon Bände. Also ich bin das erste Mal schwanger und könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, den kleinen Wurm so frisch geschlüpft abzugeben, habe kein Verständnis dafür. Sicher brauch man auch nach der Geburt Zeit für sich, aber doch nicht direkt danach!!! Da wartet man so lange auf den Krümel, um dann zu sagen "Ich will alleine schlafen" Sowas egoistisches hab ich ja noch nie gehört. Ich glaube, da hat das Verantwortungsbewusstsein noch nicht eingesetzt!!! Traurig!!!
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Jeder Jeck ist anders - und das ist gut so
Absender des Kommentars LT 04.03.2010
Wenn es der Mutter gut geht, geht es auch dem Kind gut. Mit Egoismus hat das überhaupt nichts zu tun. Vielleicht wird aber auch nicht jede Frau automatisch zur Glucke, wenn sie entbunden hat...
Silke, lass Dir von Niemanden reinreden - furchtbar diese "Übermütter". Ich sehe es genauso wie meine "Vorrednerin". Ich werde auch nach einem Jahr wieder arbeiten und trotzdem eine super Mutter sein. Ob Rooming in oder nicht, kann doch nun wirklich jeder selbst entscheiden. Ihr tut ja so, als ob sie ihr Kind aussetzt. Jedem das seine, eine möchte Hausfrau und Mutter sein, die andere lässt die Hausarbeit von Jemandem machen und ist zufriedene Karrierefrau und überglückliche Mutter. Gut, dass wir alle so verschieden sind.
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Unfassbar !!!
Absender des Kommentars M 14.02.2010
Ich finde es ehrlich gesagt unfassbar, dass sich hier einige einfach so ein Urteil über eine andere Schwangere bzw. dann Mutter leisten. Es muss doch jeder selbst wissen, wann sie das Kind bei sich haben möchte und wann sie Ruhe braucht ! Sie wird noch genug Kraft für die Zeit danach brauchen ! Ich kann daran nichs verwerfliches finden. Eine Mutter will non-stop bei ihrem Kind sein, die nächste braucht etwas mehr Zeit für sich. Ich kann das gut verstehen. Ich bin zwar erst in der 11. Woche schwanger, aber ich will mich auch auf keinen Fall zum "Sklaven" meines Kindes machen. Ich will nach dem ersten Jahr wieder arbeiten und ich will auch Zeit nur für mich und Zeit nur mit meinem Partner. Das muss das Kind eben auch lernen. Es ist zwar sehr, sehr, sehr wichtig. Aber eben nicht das einzigste auf der Welt. Es gibt auch immernoch die Bedürfnisse, die man als Frau hat. Und dazu zählt auch mal Ruhe. Ich verstehe das !!!
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Nun lasst sie doch erstmal ihr Kind bekommen, und lyncht sie nicht schon vorher!!!
Absender des Kommentars Antje 03.02.2010
Mensch Mädels, haltet mal den Bauch und den Ball flach. Es scheint ihre erste SS zu sein und sie hat nun mal ihre Vorstellungen. Lasst ihr das. Das Leben und der Mutterinstinkt werden ihr übrigens tun und sie wird freiwillig auch nachts wie von einem Magneten angezogen werden an das Bettchen ihrer Tochter. Und ja, Geburten sind nicht immer schön, sie sind schmerzhaft und oft eine Qual. Bei vielen Hebammen ist es üblich die Babys dann zu übernehmen und die Mutter schlafen zu lassen. Das hat nämlich den wunderbaren Vorteil, das die erste Milch wunderbar einschießen kann, wenn Mami nach der Geburt einpaar Stunden schläft!!! In Ruhe!!!

Also bitte lasst doch jeder Frau ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen!!!
Ohne den Vowurf von Egoismus und Nur-an-sich-Selbst-Denken!!!

P.S.: Ich weiß von was ich schreibe, ich bin bald dreifache Mama!!!
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Baby schon da?
Absender des Kommentars Ivonne 02.02.2010
Hallo,
ich bin Mama von 2 Maedchen (eine Beckenendlage und eine 4 Wochen zu frueh geborene) und werde in 5 Wochen einen Sohn bekommenn. Nach beiden Geburten war ich bereits nach 4 Stunden wieder zu Hause! Deine Mutterinstinkte werden sicherlich auch bei Dir nach der Geburt aktiviert, dass du dein Neugeborenes auf keinem Fall jemanden anderen anvertrauen moechtest! Was ich ganz furchtbar finde, ist, dass Du DIr die Geburt so schrecklich vorstellst! Das ist egoistisch! Die Geburt ist etwas ganz wunderbares und wenn Du Dich auf deinen Koerper verlaesst, dann wird es eines der schoensten erlebnisse deines Lebens werden!!! Du selber kannst entscheiden, ob es so wird! Du musst loslassen koennen und nur an Dein Baby denken! Keiner weiss was die Kleinen waehrend der Geburt durchmachen muessen! Wenn Fu Dir jetzt schon so grosse aengste hast, hoffe ich dass es DIr doch noch irgendwie gelingen wird, die Schmerzen als SCHOENE Schmerzen zu sehen! Alles Gute fuer Dich und Dein Baby!
Ivonne
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Kein Verständnis
Absender des Kommentars isabelle Helpmann 29.01.2010
Habe den Bericht mit Kopfschütteln gelesen.
Dein Neugeborenes Kind abgeben, damit du ruhig schlafen kannst, finde ich sehr egoistisch und das käme für mich nie in Frage.
Habe meine Tochter nicht einmal eine Minute aus den Händen gegeben, ihr war doch auf der großen Welt alles neu außer mir!
Bin heilfroh und zum Thema schlafen, ob du diese zwei Nächte allein schläft und dich erholst, wird die kommenden hunderte Nächte nicht entschädigen!!!
Meine Tochter ist 18 Monate und schläft heute noch nicht durch, ich bin im 4.Monat schwanger und auch wenn das zehrt, wäre es völlig indisskutabel mein 2.Baby nach Entbindung in die Obhut der Schwestern zu geben!!
Wie stellst du dir einen guten Stillstart vor, wenn du das Kind Nachts nicht anlegst??
Hier wird sicher keine Stillbeziehung entstehen können.
Mach dir lieber nochmal Gedanken.
Gruß Isa
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Warum dann ein Baby?!
Absender des Kommentars Nicole 25.01.2010
Ich möchte noch klarstellen, das nicht die Mamas gemeint sind, die einen Notkaiserschnitt oder ähnliches hatten!!!
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Warum dann ein Baby?!
Absender des Kommentars Nicole 25.01.2010
Hallo, also ich muss schon sagen das ich den Bericht mit entsetzen gelesen habe!! Warum habt ihr euch für ein Baby entschieden wenn du es gleich nach der Entbindung abgeben möchtest? Es kommt ein kleiner Mensch auf die Welt, für den alles fremd außer der Mama ist und du willst es nachts nicht bei dir haben, das ist doch keine Entscheidung die du aus egoistischer Sicht entscheiden solltest! Dein Kind braucht dich, gerade nach der Geburt!! Gewöhn dich dran!! Wir alle wissen, bevor die Babys geboren werden, das wir weniger schlaf haben!! Ich habe kein Verständnis für solch eine egoistische Entscheidung!
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Recht hast Du!!!
Absender des Kommentars Christiane 13.01.2010
Hallo! Ich bin selbst Krankenschwester und möchte hier mal bitte kurz gegen die Damen meiner Zunft wettern!!! Wenn eine werdende Mutter sich dazu entschliesst kein Rooming in zu machen, ist das ihr gutes Recht und das haben die Mädels gefälligst zu akzeptieren und zu unterstützen!
Bonding und Stillen hin oder her - Es ist der Job der Hebammen und Krankenschwestern, die Mama bei ihrem Start mit Kind zu begleiten und zu unterstützen - und bitte auch bei Dingen, die den wertn Damen vielleicht nicht so ganz in´s Konzept passen

Also mach das, wie es für Dich und Dein Kind am Besten ist
in diesem Sinne;
"Guten Rutsch"
(Mein ET ist der 22. 01. und das krieg ich immer gewünscht)
LG
Christiane
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Hui
Absender des Kommentars Katharina 11.01.2010
Hui, da bin ich aber ganz schön aus den Latschen gekippt nachdem ich deinen Bericht gelesen habe. Ich habe mir auch Gedanken gemacht wie es nach der Geburt sein wird und muss dir sagen: es läuft immer ganz anders als man es sich vorstellt. Ich selber hatte mir gedacht, dass ich nach der geburt nach Hause gehen kann. Daraus wurde nix, da meine Geburt über 30 Stunden dauerte und dann doch in einem KS endete. Meine Kraft war dahin und die Enttäuschung gross. Aber meinen Sohn hätte ich niemals hergegeben zumal die Versorgung dort auch nicht super war. Er hat nach dieser Geburt selber fast 2 Tage am Stück geschlafen. Leg dich nicht so fest und guck mal wie du nach der Geburt entscheidest. Die Hormone werden ihr ihriges auch noch tun!
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Hallo
Absender des Kommentars Kerstin 29.12.2009
Ich hatte einen Not KS wegen zu großem Kind und dadurch eine Atonie gehabt mit 2 Liter Blutverlust. Hatte mein Kind in der Nacht trotzdem bei mir die hätten das dort gar nicht gemacht. Hatte auch meinen Mann bei mir das war schon gut sonst hätte ich nicht gewusst was ich gemacht hätte. Wäre schon schön gewesen wenn mir eine Schwester beim Kind geholfen hätte.
Alles gute
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Wow
Absender des Kommentars Barbara 29.12.2009
Zwillinge und das Vaginal!! Ich beneide dich nicht. Ich bewundere so viel Mut!!!!
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Hallo
Absender des Kommentars Barbara 29.12.2009
Ich kann dich schon verstehen, beim ersten Kind habe ich auch so gedacht. Noch dazu hatte ich bei allen drei Kindern diese Depressionen die bei manchen Mütttern auftreten. Ich habe bei der Ersten leider einen Kaiserschnitt gebraucht. Und hatte sie deshalb die erste Nacht bei der Schwester. Aber die anderen Nächte war sie bei mir. Ich denke das es besser ist das Baby von Anfang an bei sich zu haben, da man dann Zuhause nicht überfortert ist wenn man weiss wie sich das Kind Nachts verhält. Aber mach dir keinen Kopf das wird schon! Du wirst die richtige Entscheidung für dich treffen, hauptache dir gehts gut. Eine glückliche Mami hat auch ein glückliches Baby. Ich wünsche dir eine schöne Zeit mit deinem Baby, ich hoffe du genießt diese Zeit sie ist viel zu kurz!!
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Rooming-in
Absender des Kommentars Samantha 29.12.2009
Hallo Jeannine,
ich habe im letzten Jahr Zwillinge bekommen (vaginal und keine Frühgeburt) und war danach fix und fertig, habe allerdings auch nachts immer angelegt. Ich kann Dich daher gut verstehen, wenn Du Dir die Krankenhausruhe gönnen möchtest. Falls das mit dem Abpumpen gut klappt, spricht ja auch nichts gegen Deinen Wunsch, die ersten Nächte allein zu verbringen. Tagsüber kann man ja immer noch stillen und sich kümmern. Aber vielleicht denkst Du ja anders, wenn Du Dein Kind hast. Ich wünsche Dir für die Geburt alles Gute und: sie ist eigentlich weniger schlimm, als man denkt ;-).
Liebe Grüße
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Bonding
Absender des Kommentars Andrea, 33 Jahre 29.12.2009
Hallo Jeaninne,
ich hatte bei unserer ersten Tochter (Februar 2007) einen Kaiserschnitt aufgrund von Steisslage und dasselbe blüht mir leider wieder nächste Woche bei der Geburt unseres zweiten Kindes.
Trotz irrsiniger Schmerzen und anfänglicher Bewegungsunfähigkeit habe ich sie keinem Moment abgegeben, schon gar nicht nachts. Du hast die Kleine ja dann sowieso 3 Tage später, wenn du wieder zu Hause bist, rund um die Uhr zu versorgen...
Und denke daran: Die werden ihr nachts die Fläschchen mit der künstlichen Milch reindrücken (müssen), solltest du sie tatsächlich ins Säuglingszimmer schicken! Das Bonding mit Mama ist sowas von wichtig für dein Kind, für dich übrigens auch. Überleg dir das bloss nochmal, echt!
Alles Gute auch dir für die bevorstehende Geburt!
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hallo,
Absender des Kommentars Yvonne 29.12.2009
ich bin 3-fache Mutter ... Meine 1. Tochter wurde per Notkaiserschnitt geholt. Ich war 2 Tage nicht wirklich in der Lage mich um sie zu kümmern -leider- aber die restliche Zeit meines Klinikaufenthaltes habe ich sie nicht 1 Sekunde hergegeben. Meinen Sohn hatte ich auch immer bei mir und die Kleinste habe ich ambulant entbunden.Ich denke du solltest etwas lockerer an die Sache heran gehen und dich nicht so an deine Mutter hängen, schließlich bekommst du das Baby. Du sagst du möchtest noch nicht vollverantwortlich sein, das bist du doch jetzt schon, denn das Kind ist in deinem Bauch. Ich fand die Geburten meiner Kinder nicht schlimm, sie waren das schönste Erlebnis was ich je hatte und ich hätte nicht gewollt wenn sie nachts alarm geben, das sie dann von jemandem Fremden getröstet und umsorgt werden.
Vielleicht machst du ja deine Entscheidung doch eher von der Geburt abhängig und schreibst hier mal einen Kommentar wie es war.
Liebe Grüße und alles Gute
Yvonne
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Hallo ^.^
Absender des Kommentars Marina 28.12.2009
Also ich kann das voll und ganz verstehen. Ich finde das sollte jeder für sich selber entscheiden. Ich selber bin jetzt 2fache Mama, bei meiner Tochter (01.03.07) habe ich sie auch die erste "Nacht" nicht bei mir gehabt da ich vor der Geburt schon 4 Nächte nicht schlafen konnte. Jetzt bei meinem Sohn (20.12.09) bin ich sogar nach nur 9std später nachhause gegangen um für meine Familie da zu sein und mich um diese kümmern zu können. Also ich rate: Warten und dann weiter sehen. Im anschluss kann man immer noch was anderes sagen.
Lg
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