Simon* - ungewollter KS

Geburtsgeschichte Simon - ungewollter KS

Fünf Wochen vor dem Geburtstermin erfuhren wir, dass sich mein Sohn nicht gedreht hatte und wir einen Kaiserschnitt machen müssen. Für mich brach eine Welt zusammen. Es war der absolute Horror. Eigentlich wollte ich eine Hausgeburt. Ich hatte die perfekte Hebamme für uns. Alles war perfekt geplant und dann das...
Ich habe mich immer gewundert, warum Frauen an Depressionen nach der Geburt leiden und sich nicht darüber freuen, ein gesundes Kind zu haben - jetzt weiß ich es besser! Es ist ein Machtspiel der Gefühle: Glück und Freude gegen Trauer und Wut. Nur das keiner gewinnt, sondern es eine Achterbahn des Kampfes ist...
 
Mein Sohn ist jetzt fast 4 Monate und ich kann keinen Tag ohne weinen und tiefe Traurigkeit einschlafen! Simon* war ein absolutes Wunschkind. Schon lang bevor ich meinen Mann kennen gelernt habe, habe ich mir meinen Sohn genau so vorgestellt: ein Sonnenschein ohne Haare, der mein Haus zum Glänzen bringt.
 
Ich wollte das Beste für uns, bin in Frühkarenz gegangen, weil mein Job doch sehr nervenaufreibend sein kann, um mich richtig auf meine Schwangerschaft konzentrieren zu können um ja alles richtig zu machen. Meine Schwangerschaft war absolut problemlos, jetzt im Nachhinein würde ich zwar doch einiges anders machen und auch von meinem Mann mehr verlangen, obwohl er eh aufmerksam war. Aber es war halt auch die dritte Schwangerschaft für ihn und somit nichts Besonderes mehr. Außerdem ist er leider kein Geschenkeschenker und ich habe ihm ja auch nicht deutlich gesagt, was ich mir wünsche oder vorstelle. Aber wer will nicht gerne verwöhnt oder überrascht werden???
 
Fünf Wochen vor dem Geburtstermin bekamen wir die Nachricht, dass sich mein Sohn nicht gedreht hatte und wir einen Kaiserschnitt machen müssen. Für mich brach eine Welt zusammen. Es war der absolute Horror. Eigentlich wollte ich eine Hausgeburt, weil ich Krankenhäuser nicht mag. Ich hatte die perfekte Hebamme für uns. Alles war perfekt geplant und dann das... Für mich war ab diesem Tag die Schwangerschaft zu Ende!
 
Das was ich am wenigsten wollte und wovon ich mich am meisten fürchtete stand mir nun bevor. Krankenhaus und Kaiserschnitt. Ich heulte drei Tage durch und verkroch mich in mein Bett. Verstanden hat mich niemand. Warum auch. Ich solle doch froh sein, so bliebe mir wenigsten vieles erspart!!! Und das aus dem Munde meiner Mutter.
 
Meinem Mann war es sowieso egal, denn seine beiden ersten Kinder kamen auch per Kaiserschnitt zur Welt, für ihn war das normal. Und gerade deshalb wollte ich für uns beide diese Geburt zu Hause erleben, ganz intim und intensiv.
Der Tag kam immer näher und ich versuchte krampfhaft einen Weg zu finden, dem Ganzen zu entkommen und meinen Sohn doch noch gebären zu dürfen. Doch ich fand nichts.
 
Es war der absolute Horror. Zuerst einen Einlauf. Wozu? Mein Mann war zwar anwesend, stand aber doch nur daneben, ihm war alles egal. „Es ist ja eh gleich vorbei!“!!!!  Er verstand mich einfach nicht und war mir so keine Hilfe oder Unterstützung. Dann dieser furchtbare OP-Raum. Die Betäubungsmittel waren so stark, dass ich absolut nichts mitbekam. Ich habe mein Kind nicht geboren, es wurde aus mir rausgeschnitten. Ich merkte zwar, dass mein Mann da war und irgendwann hielt eine Schwester mir ein schreiendes Kind zum Gesicht. Das war mir alles so unangenehm!
 
Ich wollte dieses Schreien nicht. Ich sah meinen Sohn kurz und drehte mich dann weg. Irgendwann im Aufwachraum kam mein Mann und legte mir mein Kind zu mir. Es war mir egal, er war mir so fremd und mein Mann war es auch. Dann fragt er mich noch, ob ich ihn „eh“ lieb habe.Voller Stolz erzählte er dann jedem, wie gut es mir geht und das die Geburt so toll und super war und ich keine Depressionen hätte. Er hat doch keine Ahnung.
 
Er war derjenige, der meinen Sohn Simon tragen und waschen durfte. Nicht ich, ich sah in als Letzte. Ich hab ihn erst am dritten Tag nackt gesehen. Auch das Stillen funktionierte nicht. Mein Sohn klappte immer die Zunge noch oben und konnte so nicht trinken. Wenn mein Mann nur bei mir gewesen wäre und mich unterstützt hätte, mir einfach beigestanden hätte und nicht einfach mit  seinen Kinder unterwegs gewesen wäre, hätte es vielleicht geklappt. Aber ich war ganz auf mich allein gestellt und er war nicht da. Alle Schwestern fragten mich, wo er denn sei. Als ich sagte, er sei mit seinen Kindern unterwegs, sahen mich alle mitleidvoll an. Gerade für Kaiserschnitt-Mütter wäre doch Stillen so wichtig, eigentlich müsste mein Mann so was wissen, aber seine Blagen waren ihm wichtiger als ich.
 
Ich entschied mich kurzerhand meinem Sohn lieber das Flasche zu geben, damit wir auch schnell wieder nach Hause konnten. Ich wurde so unwürdig behandelt, die Schwestern meinten es ja gut, aber wer mag schon von Fremden gewaschen werden und einen Katheder haben? Diese Hilflosigkeit. Jeder hat mich angegriffen, meinen Körper begutachtet. Es war so schrecklich. Und dieses Unverständnis von meinen Mitmenschen. Ich verließ das Krankenhaus am vierten Tag auf eigenen Wunsch. Seitdem bin ich zu Hause und leide. Ich liebe mein Kind über alles, aber es fehlt etwas.
 
Mein Sohn war plötzlich da. Wie ein Stück Vieh wurde ich aufgeschlachtet, eine Frau hat es mal einer Vergewaltigung gleichgestellt. Man lässt es über sich ergehen und hofft, es ist bald vorbei. Man liegt nackt und festgeschnallt auf einen Tisch und es ist so unangenehm, es geht vorüber, aber es ist nicht richtig und es tut so weh - und ich konnte mich nicht wehren. Eine Frau bin ich schon lange nicht mehr. Sex? Kein Interesse. Meine Narbe ist hässlich  und ich schäme mich dafür.
 
Mein Mann hat mir nichts mitgebracht ins Krankenhaus. Hat mich nicht gelobt, nicht mal ein Geschenk, kein gar nichts. Er verbrachte lieber die nächsten zwei Tage mit seinen anderen Kindern statt bei mir zu sein. Obwohl er genau wusste, wie sehr ich leide. Wozu auch? Ich habe doch nichts geleistet. Niemand ist stolz auf mich. Ich auf mich schon gar nicht. Nie wieder will ich so etwas erleben.
 
Wenn ich jetzt mit meinem Mann rede, um ihm zu sagen was ich denke – dann nimmt er mich einfach nicht ernst. Wenn ich versuche ihm zu sagen, wie ich mich fühle, verdreht er mir die Worte im Mund und macht mir ein schlechtes Gewissen. Gleichzeitig sagt er aber ständig, ich solle reden. Na, was denn nun?
 
Ich habe ihm erzählt, dass ich eifersüchtig bin, weil er die ersten Minuten mit Simon erleben durfte, ihn berühren und baden durfte. Ich vermisse dieses Erlebnis. Ich lag ja nur weggetreten auf diesem Tisch. Mein Mann zeigte kein Einfühlungsvermögen. Er nimmt vieles für so selbstverständlich. Zum Beispiel, dass ich seine Kinder akzeptiere. Aber seit der Geburt unseres gemeinsamen Sohnes nerven sie mich. Sie stören meine kleine Familie, sind meistens laut und machen Probleme. Aber ich liebe meinen Mann und -  zwar sehr. Ich will mit ihm alt werden und für Simon müssen wir tolle Eltern sein.
 
Von anderen Müttern die „normal“ geboren haben, werde ich nur mitleidig angesehen. Und sie erzählen dann auch noch voller Stolz von ihren Geburtserlebnissen. Ich habe mein Kind nicht geboren und kann es auch nicht richtig versorgen. Was bin ich nur für eine Mutter?
 
Würde mir mein Sohn nicht so ähnlich sehen, könnte ich ihn vielleicht gar nicht als meinen akzeptieren. Ich liebe den kleinen Mann über alles und mein Herz hüpft vor Freude, wenn er mich anlacht - aber es fehlt etwas. Und das kann mir niemand geben. Was soll ich Simon eines Tages sagen, wenn er mich fragt, wie er auf die Welt gekommen ist?
 
* Diese Geburtsgeschichte ist auf Wunsch der Eltern anonymisiert worden. Das Foto zeigt nicht die im Artikel genannten Personen. Bild: ©clairity-flickr.com
 
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Genau so!
Absender des Kommentars Imke 03.01.2012
Ich finde hier einige Kommentare von Müttern sowas von widerwärtig! Wie könnt ihr sagen, dass sich die Frau nicht so anstellen soll und nur ans Wohl des Kindes denken soll? Bestimmt sind alle Müttter froh, dass es ihrem Kind gut geht oder es durch einen KS gerettet wurde, aber trotzdem hat die Mutter als eigenständige Frau auch Gefühle und wurde vor dem KS gut oder schlecht behandelt. Manche hier hören sich an, wie vor 60 Jahren, als die Frau noch nichts war außer Hausfrau und Gebärmaschine. Kommt mal im neuen Jahrhundert an!
Besonders die Passage mit der "Vergewaltigung" ist das, was ich 100% genauso fühle. Es war grausam. Die Sterilisationsflüssigkeit, die in meiner Scheide brannte und die keiner kurz da wegwischte, der Blasenkatheder, den eine dumme Assi.Ärztin reingedrückt hatte und so scheiße weh tat, das Aufschneiden und Aufreißen... mein Kind nur ein paar Sekunden gesehen..
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"Traumgeburt"
Absender des Kommentars Manuela 17.07.2011
Hi,
ich denke genau dieses "alles war perfekt geplant" ist das größte Problem!
Warum muss man heute alles Bilderbuchmäßig planen und anschließend groß damit angeben, was für eine Übermutter man doch ist...
Ich bin Kankenschwester und bei genug Geburten dabei um zu wissen, wie scheiß gefählich so eine Hausgeburt auch schnell werden kann! Kuschelmentalität hin oder her, aber was hat man von einer toll geplanten Geburt zu Hause, wenn sie Mutter und Kind in Lebensgefahr bringen kann...?
Ich habe spontan entbunden und es waren einfach nur scheiß-Schmerzen... Ich bin gegen geplante Kaiserschnitte ohne Grund, aber mittlerweile kann ich die Überlegungen gut verstehen.
Es war keine tolle Leistung von mir, viel eher von meiner Kleinen... Wenn du mal gefragt wirst, wie dein Kind geboren wurde sagst du einfach "sicher"...
Klar ist es schlimm, wenn Träume und genaue Vorstellungen scheitern. ABER WARUM MUSS HEUTE ALLES BIS INS DETAIL GEPLANT WERDEN?!?
Und Geschenk hab ich auch keines bekommen...
LG
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Übertrieben!
Absender des Kommentars klara 28.06.2011
alles etwas übertrieben.... hättest doch auch spontan entbinden können, dann hätte die Geschichte in etwa genauso geklungen, nur halt über eine Steissgeburt. Wie schon jemand sagte, ist doch egal wie das Kind auf die Welt kommt, es ist DEIN Kind!
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Kann dein Problem nicht nachvollziehen
Absender des Kommentars Susi 24.06.2011
ich kann dich absolut nicht verstehen. Ist es nicht egal wie das Kind auf die Welt kommt? Sei doch froh, dass es heute die Möglichkeit des KS gibt. Außerdem ist auch eine Steißgeburt nichts ungewöhnliches.
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"Es fehlt etwas"... so geht es mir aúch!
Absender des Kommentars Suse 22.06.2011
Ich hatte Ende letztes Jahres auch einen Kaiseschnitt: zum Glück, sonst wäre heute unsere Tochter nicht auf dieser Welt.Manchmal wäre ich auch nur froh gewesen, wenn ich überhaupt etwas von der Geburt bekommen hätte;wenigstens unter PDA, aber nein.Ich hatte einen Notkaiserschnitt in Vollnarkose wg.einer vorzeitigen Plazentaablösung.Unsere Tochter kam dadurch 5Wochen zu früh&sie war mehr als zu früh! Sie hat keinen Atemzug gemacht, musste gleich intubiert und beatmet werden, ihr ging es richtig schlecht, sie hatte so ziemlich alles,was ein Frühchen so haben kann:Trinkschwäche, Bradykardie-Apnoesyndrom usw.So waren wir tagtäglich von morgens bis abens auf der ITS.5Wochen! Bis wir sie zu Hause hatten!Heute bin ich so froh,dass ich sie habe, dass ich sie stillen darf,sie sich super entwickelt.Aber ich fühle mich beraubt!Der Geburt, der ersten Wochen.Ich kann mich an fast nichts erinnern.Es macht mich traurig.Aber sie lebt und ist fit, das ist das Wichtigste! Aber mir wird immer etw.fehlen.
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"Es fehlt etwas"... so geht es mir aúch!
Absender des Kommentars Suse 22.06.2011
Ich hatte Ende letztes Jahres auch einen Kaiseschnitt: zum Glück, sonst wäre heute unsere Tochter nicht auf dieser Welt.Manchmal wäre ich auch nur froh gewesen, wenn ich überhaupt etwas von der Geburt bekommen hätte;wenigstens unter PDA, aber nein.Ich hatte einen Notkaiserschnitt in Vollnarkose wg.einer vorzeitigen Plazentaablösung.Unsere Tochter kam dadurch 5Wochen zu früh&sie war mehr als zu früh! Sie hat keinen Atemzug gemacht, musste gleich intubiert und beatmet werden, ihr ging es richtig schlecht, sie hatte so ziemlich alles,was ein Frühchen so haben kann:Trinkschwäche, Bradykardie-Apnoesyndrom usw.So waren wir tagtäglich von morgens bis abens auf der ITS.5Wochen! Bis wir sie zu Hause hatten!Heute bin ich so froh,dass ich sie habe, dass ich sie stillen darf,sie sich super entwickelt.Aber ich fühle mich beraubt!Der Geburt, der ersten Wochen.Ich kann mich an fast nichts erinnern.Es macht mich traurig.Aber sie lebt und ist fit, das ist das Wichtigste! Aber mir wird immer etw.fehlen.
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Dank das es hier auch anders denkende gibt...
Absender des Kommentars poldi 22.06.2011
Ich kann ja jeden verstehen, der navh einem KS glaubt er habe was verpasst und für sich sagt das es schlimm war ABER auch eine normale Geburt ist kein Spaziergang. Ich habe 4 Kinder spontan entbunden, davon einmal Zwillinge. Alles ist möglich und nachher ist man schon mächtig stolz aber jedesmal habe ich nach den ersten wirklich fiesen Wehen gedacht wie bekloppt ich bin das ich wieder hier stehe und den ganzen Kram durchstehen muss...
Wie auch immer eine Geburt verläuft es zählt doch nur das ERgebnis. Diese wunderbaren kleinen Dinger sind jede Mühe wert, ob im Kreisssaal oder im OP. Und wenns dann nicht so klappt wie geplant, dann seid mal etwas dankbar für das gesunde Kind, nehmt Euch nicht so wichtig und sucht Euch Hilfe. Ich glaube ja das es schwierig ist aber es gibt Hilfe.
ZUm Schluß noch: man sollte seinem Mann und dessen Kindern gegenüber wohl etwas fairer sein! Die meisten Männer tun doch Ihr Bestes. Man muß halt mal versuchen sich in sie hinein zu versetzten.
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Homöopathie
Absender des Kommentars Paula 21.06.2011
.... Kind und sie sagte, dass das zwar extrem schmerzhaft war, aber sie sich total gefreut hat, als ihre Hebamme beim nächsten Termin feststellen konnte, dass das Kind nun mit dem Köpfchen nach unten liege. Tja, und das obwohl sie nicht wirklich an Homöopathie geglaubt hatte ;-)
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Homöopathie
Absender des Kommentars Paula 21.06.2011
Meine Freundin hatte ebenfalls einige Wochen vor der Geburt erfahren, dass sich ihr Kind nicht gedreht hatte und ist von Pontius zu Pilatus gelaufen, um eine Lösung zu finden. In einem Krankenhaus in unserer Stadt gab es zu dem Zeitpunkt noch einen alten Oberarzt, der Beckenendlagen auf natürlichem Weg auf die Welt holte, aber das war ihr nicht genug, denn das Risiko eines KS schwebte zu dicht über ihrem Kopf.
Eine Hebamme, zu der man sie schickte, empfahl dann (nachdem meine Freundin alle bekannten Tricks der Kindsdrehung probiert hatte) Homöopathie. Meine Freundin sollte sich in der Apotheke 1g Pulsatilla C200 besorgen und es sich anschließend zu Hause auf der Couch bequem machen und eine Gabe (ich glaube 3 Globuli) nehmen. Sollte sich das Kind nicht drehen sollte sie es an den daurauffolgenden Tagen noch zweimal versuchen.
Als meine Freundin aus der Apotheke kam, nahm sie während der Wartezeit auf die Bahn die erste Gabe und 5 Minuten später, als sie in der Bahn saß, drehte sich das
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ich kanns nachvollziehen
Absender des Kommentars Christina 20.06.2011
Mein freund hat auch ne tochter aus 1 ehe .
mich würde es auch nerven man kann halt nichts gegen gefühle machen wenn man den mann liebt auch wenn er schon ein kind bzw kinder hat man denkt man kommt damit klar und sobald aber das eigene kind da is is alles anders .und wenn er sich lieber um seine anderen kinder kümmert statt um das was gerade mehr nähe von ihm braucht würde mich das auch aufregen .ich muss erlich gestehen ich bin froh das mein freund keinen kontakt zu seiner tochter hat .wenn sie das alter hat wo sie selber entscheiden kann kann sie jederzeit vorbei kommen ,aber erlich gesagt hoffe ich es nicht für ihr tuts mir leid sie kann nichts dafür aber es würde meine kleine familie durcheinander bringen und ich wüsste nicht wie ich damit umgehen soll daher kann ichs nachvollziehn wenn sie so redetich denke ich würde es evtl nicht anders machen .Denn in ihrer situation baut sich einfach hass auf weil sowieso alles anders verlief als geplant
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Ich kanns nachvollziehen
Absender des Kommentars Christina 20.06.2011
Ich wollte auch eine normale geburt haben und ich hatte auch angst das es doch auf einen kaiserschnitt hinauslaufen würde das war auch das einzigste wovor ich angst hatte und diese bestätigte sich ,allerdings denke ich da ich 25stunden in den wehen lag und der kleine aber nicht konnte, weils zu eng war ,ich weiß das es anders einfach nciht ging und ich meinen teil erfüllt habe. man sagt auch das jede wehe die man hat dem kind näher bringt .hätte ich vorher nicht so lange in den wehen gelegen und alles wüsste ich auch nicht wie ich damit umgehen würde.
Das schlimme beim Kaiserscnhitt war mehr das ich eine vollnakose hatte somit auch das erste schreien nicht hörte und als ich wach wurde und der kleine schrie es erst nicht wirklich realisiert habe das dieses kind was da schreit meins ist .Aber als ich ihn aufm arm hatte war ich stolz er war/ist so süß so klein einfach unbeschreiblich.DIesen kleinen mann musste man lieb haben.-)
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manchmal kommt alles anders....
Absender des Kommentars anonym 20.06.2011
jeder hat seine geschichte und seine gefühle wie er/sie zu dingen steht. ich hatte eine frühgeburt (28ssw), ich hatte einen kaiserschnitt, gott lob-die nabelschnur war 3x um den hals gewickelt, auch ich habe mir meine schwangerschaft und die geburt anders vorgestellt; so hart das jetzt klingt, aber man muss sein schicksal meistern wie es kommt! das wichtigste ist, dass der bub gesund ist und es allen gut geht! für depressionen gibt es gute hilfe, die sollte man in anspruch nehmen!
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ohne Worte !
Absender des Kommentars Tine 20.06.2011
als erstes: ich will niemanden verurteilen!
ABER: wie kann man u.a. die anderen Kinder seines Mannes als *Blagen* bezeichnen ?!?
Ich hatte auch einen KS. Sicher ist es für einige Frauen schlimm, aber soetwas mit einer Vergewaltigung gleichzustellen...
Ich habe meinem Mann die erste Zeit mit unserer Tochter gegönnt. Er, als Mann, kann eh schon nicht nachvollziehen, wie es ist schwanger zu sein. Da bin ich gerne bereit ihm das erste Bad etc zu überlassen, weil ich ihn liebe.
Egal, es mag für diese Frau sicher nicht schön gewesen sein ABER gewissen Aussagen sind für mich unter aller Sau!
Wie auch schon erwähnt: Lieber mal seine eigenen Wünsche zurückstellen und ans Wohl des Kindes denken!
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Hab zwei Kaiserschnitte hinter mir
Absender des Kommentars Claudia 20.06.2011
Meine Güte, so schlimm ist das nicht, ich habe mir bei meinem ersten Kind auch eine normale Geburt gewünscht, aber als unter den Wehen die Herztöne abfielen und der Arzt meinte, wir holen den Kleinen, war ich zum Einen schon etwas enttäuscht, aber auf der anderen Seite war ich dann doch froh, den Kleinen gesund und munter zu sehen. Im Arm halten konnte ich ihn auch nicht gleich, weil er zur Sicherheit erstmal in einen Inkubator gelegt worde.
Bei meiner Tochter stand ein Kaiserschnitt an, weil sie in BEL lag und weil das Verhältnis zwischen meinem Becken und ihrem Kopf zu klein war. (3800 Gram Geb.gewicht und ich nicht grad die Größte)
Mein Mann war mit im OP und das war so schön, dass wir beide die Kleine so auf der Welt willkommen heißen konnten. LIEBER SO, ALS SAUERSTOFFMANGEL ODER SONST IRGENDWAS UNTER DER GEBURT und eine Hausgeburt würde ich sowieso nie machen, egal wie gut die Hebamme ist, viel zu riskant! (abfallende Herztöne z.B. und dann!???)
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Hilfe suchen!
Absender des Kommentars Julia 20.06.2011
Wenn es einer Frau nach der Geburt so schlecht geht, aus welchem Grundauch immer, sollte sie sich auf jeden Fall Hilfe suchen! Es gibt genügend Stellen, bei denen man psychologische Hilfe bekommt, teilweise auch kostenlos! Man sollte sich nicht schämen, nicht von Glück überflutet zu sein, wie es jeder von einem erwartet, wenn man sein Neugeborenes in den Armen hält! Aber um dem Kind eine gute Mutter und auch gerecht zu ihm sein zu können, sollte man auf jeden Fall so verantwortungsbewußt sein und sich professionelle Hilfe suchen, wenn man es alleine nicht mehr schafft mit diesen Gefühlen klar zu kommen!!!
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Ich kenne dieses Gefühl...
Absender des Kommentars Katrin 08.04.2010
bei mir war es ein hin und her... am tag vor des kaiserschnitts hat sich meine kleine doch noch gedreht und ich habe den KS abgesagt. 2 Tage später lag sie wieder mit dem Kopf nach unten... Kaiserschnittplanung... und dann hat sie sich wieder gedreht. es war ein wechselbad der gefühle.
Sie kam dann doch natürlich auf die Welt :o)
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man kanns auch übertreiben...
Absender des Kommentars kathrin 07.04.2010
ich selbst hatte erst zwei wochen vor dem errechneten geburtstermin erfahren, dass ein kaiserschnitt endgültig notwendig sein würde, mein becken ist zu schmal und der kopf meines sohnes war zu groß, um durch zu passen. und trotz dieser kurzen zeit habe ich genug muße gefunden, mich darauf vorzubereiten und mich damit abzufinden. schließlich ging es hier ums wohlbefinden meines kindes und nicht um mein eigenes! und wenn man mit der dementsprechenden einstellung daran geht, muss man sich nicht fühlen wie ein vieh, man muss nicht eifersüchtig sein auf seinen mann (ich selbst habe meinen sohn erst nach 1 1/2 h halten dürfen), man kann es einfach nur hinnehmen und annehmen und sich trotzdem freuen über ein gesundes kind. und im krankenhaus meint es keiner böse mit einem. klar gibt es schöneres als katheder - aber man kann auch aus allem ein drama machen.
hätte da die tolle ausgesuchte hebamme nicht wenigstens mit rat zur seite stehen können? sie hätte bestimmt zugehört, wenn sonst keiner
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ich kann es so gut nachvollziehen
Absender des Kommentars Vollmond 07.04.2010
Während ich diese Geburtsgeschichte lese laufen mir die Tränen über das Gesicht. Es könnte auch meine Geschichte sein. Meine Heultage sind zum Glück vorbei und alles ist gut und so wie es sein soll, aber es war der blanke Horror für mich. Ich hatte eine Schwangerschaftsvergiftung und musste ins Krankenhaus. Dort hatte ich einen Blasenriss, den man nicht ernst nahm und erst 4 Tage später, auf mein Drängen hin wurde ich gründlich untersucht und man stellte fest, dass es Fruchtwasser war. Dann bekam ich einen Wehentropf, der nicht schnell genug anschlug und so blieb zum Schluss nur der Kaiserschnitt, den ich um nichts auf der Welt haben wollte. Ich fühlte mich auch ausgeliefert, man hat nichts mehr in der Hand. Man ist ausgeliefert, alle Fingern an einem rum, legen Zugänge, Katheter usw. Mein Sohn wurde auch nicht wirklich geboren, sondern nur herausgeschnitten. Er hat alles gut überstanden, nur ich hatte lange damit zu kämpfen. Ich vermisse so schrecklich dieses Zusammengehörigkeitsgefüh
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Habe normale Geburt gehabt ohne PDA
Absender des Kommentars Kathy 04.04.2010
Also ich kann zu dem thema sagen die Frau tut mir Leid, ich wäre jetzt wohl genauso wie sie wenn ich einen KS gehabt hätte.....

Und zu dir Nadine....ok der Kaiserschnitt war bei dir Notwendigt, schön das dir nichts fehlt oder sonst was, aber vielen müttern fehlt nach einem Ks einfach ein Stück....kann mir das verdammt gut vorstellen....

bei meiner normalen Geburt ohne PDA hatte ich auch mal nach einem KS geschrien aber ich bin froh das ich meinen Sohn (3 Monate alt) so zur Welt gebracht habe, kann mir nichts schöneres vorstellen des ist der einzige schmerz der sich wirklich Lohnt, weil das ergebniss wunderschön ist ^^, bin selbst erstaund von mir war 19 jahre alt bei der geburt und hab es trotzdem ohne PDA gemacht...hatte mehr Angst vor PDA als vor der Geburt =)...bin nur froh meinen süßen Mann zu haben und bin froh wenn er mich anlächelt...ich liebe ihn halt^^
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Könnte meine Geschichte sein...
Absender des Kommentars Katrin 31.03.2010
...zumindest as gedanken und Gefühle nach der Geburt angeht. Meine kleine wurde per KS geholt weil der MuMu sich nciht vollständig geöffnet hat und der Puls der Kleinen bei jeder Wehe runter gegangen ist..
nach dem KS hat es fast 45MIn gedauert bis ich mein Kind das erste mal anfassen konnte. Wickeln, anziehen, alleine aus dem Bettchen heben, all das war nicht möglich wegen den Schmerzen.
Man hat sich in der SS alles so schön vorgestellt: Kind gebären, sofort auf die Brust gelegt bekommen, kennen lernen, kuscheln, stillen. Und dann der absolute Geburtshorror.
Ich weiß, dass dieser KS medizinisch Notwendig war, da es sonst bremslich hätte ausgehen können und bin froh, dass meine Kleine gesund und munter zur Welt gekommen ist, aber es fehlt etwas.
Man fühlt sich dem was passiert einfach nur ausgeliefert, alles passiert so schnell und das was am Ende dabei raus kommt ist nur unwirklich!
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Kaiserschnitte sind aber nicht immer EIN GLÜCK!!!!!
Absender des Kommentars Steffie 31.03.2010
Nadine: EIn Kaiserschnitt wurde bei dir aber aus medizinischen Gründen gemacht, die für DICH nachvollziehbar waren und deinem Kidn das Leben gerettet haben. Heute zu Tage gibt es erfahrene Geburtshelfer die auch in BEL entbinden (meine Klinik ist darauf spezialisiert) Und wäre DANN ein Not-KS gemacht worden, hätte die Frauch sicher nicht so geschrieben, denn dann wäre es auch Lebensrettend gewesen.

Ich kann nicht verstehen wie andere Frauen hier jemanden runtermachen der seine Gefühle schildert. ICH kann die Verfasserin verstehen. Ich bekomme jetzt mein erstes Kind, habe aber selbst schon Fehlgeburten hinter mir die mit einer OP herausgeholt wurden. Es fehlt ein natürliches geburtserlebnis und wärt ihr weggetreten gewesen, als eure Kinder kamen, dann würdet ihr euch auch Mies fühlen.

UND NOCHWAS: Warum darf man sich nicht um seine eigenen Bedürfnisse kümmern, wenn es um eine Entbindung geht??? Solang es dem Kind damit auch gut ginge?
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Zum Glück hatte ich einen Kaiserschnitt
Absender des Kommentars Nadine 31.03.2010
Ich will hier jetzt niemanden angreifen, ich finde es nur etwas übertrieben.
Ich habe meinen Sohn mit Kaiserschnitt zur Welt gebracht und muss sagen "Gott sei Dank" er wäre bei einer "Normal"Geburt gestorben weil die Nabelschnur 3 mal um den Hals gewickelt war. Es war ein super Ärzte-Team und ein tolles Krankenhaus und das kann ich trotz großer Krankenhaus-Angst sagen.
Aber so macht halt jeder seine Erfahrungen.
Mir fehlt auch nichts. Ich habe so einen süßen Sohn, den ich von ganzem Herzen liebe.

LG Nadine
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depressionen
Absender des Kommentars bianca 31.03.2010
also um ehrlich zu sein ich habe nicht bis zu ende gelesen aber das was ich gelesen habe hat mir schon gereicht. ich bin mit meinem 4ten kind schwanger in der 32ssw. ich hatte nach keiner entbindung depressionen was aber auch daran liegen kann das ich sowieso chronisch depressiv bin. keine meiner schwangerschaften und entbindungen liefen so ab wie ich es mir gewünscht hätte alle 4 ss sind/waren risikoschwangerschaften und diese jetzt mit verdacht auf das down-syndrom aber wer steht denn im mittelpunkt? mein wille oder das leben des kindes? in diesem sinne kann ich nur raten nicht immer zu sehr an die eigenen wünsche und bedürfnisse zu denken sondern immer das wohlergehen und glück der kinder im auge zu behalten dann ist alles andere auch viel leichter zu ertragen und durchzustehen.
ich wünsche euch weiterhin alles gute und mehr kraft für dankbarkeit für das was man hat und nicht bedauern für das was man nicht hat.
lg bianca
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Wieso "nichts gefunden"???
Absender des Kommentars Susanne 30.03.2010
Die arme Frau, kann sie verstehen. Mir ging's nach meinem KS auch so, das war furchtbar, konnt nur heulen... Ich hab dan gsd eine Psychologin in einem Geburtshaus gefunden, die mit mir eine Therapie gemacht hat. Solche Depressionen nach der Geburt sind nix zum spaßen.

Schade find ich, das sie schreibt, sie hat keine Alternative zum KS gefunden. Ich wollte dann auch eine HG, aber mein 2. lag dann in BEL und ich fand 1 Stunde von uns entfernt ein KH, in dem ich eine spontane Geburt haben konnte, die war auch sehr schön. Alle tun so, als wär ich total mutig deshalb, aber der Arzt dort sagte, wenn die SS normal ist und der Geburtshelfer sich auskennt, ist das kein Risiko fürs Kind. Ich war so dankbar.

Mittlerweile weiss ich, das es auch Hausgeburten in BEL und nach KS gibt, und wenn ich noch ein Kind in BEL kriegen würde, würd ich es vielleicht auch zu Haus machen.
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