Bewegungen in der 31. SSW

Übersetzt aus dem Norwegischen: Experten antworten auf babyverden.no 

Frage:
Ich bin zum ersten Mal schwanger und in der 32. SSW. Ich hatte eine problemlose Schwangerschaft, bisher also Glück. Aber mein Baby war bisher sehr aktiv, ich habe sogar schon in der 17. SSW die ersten Tritte gespürt. Ich war sehr glücklich, weil die Bewegungen immer stärker und häufiger wurden. Aber letzte Woche hatte ich Vorwehen und nun ist das Baby sehr ruhig. Das beunruhig mich, weil es vorher so aktiv war. Außerdem habe ich Schmerzen, wenn ich mich herunterbeuge oder herumdrehe, mein Unterbauch sticht dann. Ist das alles normal? Oder muss ich mir Sorgen machen? Nächste Woche habe ich sowieso einen Arzttermin, die Frage ist aber, ob ich vorher etwas unternehmen sollte?


Antwort:
Wahrscheinlich besteht kein Grund zur Sorge, aber es ist trotzdem eine gute Idee, die Sache mit dem Frauenarzt zu besprechen. Die Bewegungen des Kindes sind sicher schwerer zu spüren, wenn Sie Vorwehen haben. Der Frauenarzt gibt Ihnen vielleicht ein Formular mit, auf dem Sie die Kindsbewegungen eintragen sollen. Darin trägt man ein, wie häufig sich das Baby innerhalb eines Zeitraums von zwei halben Stunden an einem Tag regt. Die meisten werdenden Mütter sind überrascht und auch beruhigt, wie oft das Kind sich bewegt, wenn sie genau darauf achten.
 
Die Stiche im Unterleib sind ganz normal gegen Ende der Schwangerschaft, besonders wenn das Köpfchen des Kindes unten im Becken liegt. In den letzten Wochen plagen die Frauen allerlei Zipperlein - das ist auch nicht weiter sonderbar, berücksichtigt man das zusätzliche Gewicht und Volumen, das der Körper der Frau beherbergt.
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