Liebe Frau Dr. Breitenbach, ich bin derzeit mit meiner 2. Tochter in der 34. Woche schwanger. (ET 17.7.09) Leider liegt sie seit Anbeginn meiner Schwangerschaft in Querlage und anscheinend wird sie, laut Aussage meines Gynäkologen, die Position in nächster Zeit vermutlich auch nicht mehr verändern, da sie konsequent in dieser Lage verharrt.
Meinen nächsten Termin in der Praxis nehme ich am 9.6. wahr. Mein Frauenarzt möchte bis zu diesem Termin gerne noch abwarten, ob sich die Lageposition bis dahin noch ändert. Mit weiteren Äußerungen bezüglich des weiteren Verlaufs meiner Schwangerschaft hat er sich sehr bedeckt gehalten. Am Rande erwähnte er, dass wahrscheinlich ein Kaiserschnitt anstünde, der unbedingt noch vor Beginn eigener Wehen durchgeführt werden müsse. Einzige Alternative wäre möglicherweise eine äußere Wendung, die er allerdings nicht unbedingt empfehlen würde.
Über seine Gründe hat mein Gynäkologe jedoch, auch nach direktem Nachfragen, keine präzise Antwort gegeben. Leider bin ich nun sehr verunsichert. Deshalb wende ich mich nun hilfesuchend an Sie, in der Hoffnung, dass Sie mir ein wenig Licht ins Dunkel bringen können. Ist eine äußere Wendung erfolgversprechend oder würden auch Sie Abstand davon nehmen? Sollte tatsächlich ein Kaiserschnitt unvermeidbar sein, wann würde dieser durchgeführt? (Meine erste Tochter habe ich an 38+4 spontan entbunden) Leider ist diese Lage für mich häufig sehr schmerzhaft, wenn sich das Baby streckt.
Kann es passieren, dass es, aufgrund des Platzmangels, zu einem vorzeitigen Blasensprung kommt? Können beim Kind körperliche Schäden zurückbleiben, wenn es weiterhin nicht ausreichend Platz in der Gebärmutter findet? Kommt es bei einer Querlage überhaupt zu einer Gebärmuttersenkung? Wenn ja, ist diese nschteilig für den weiteren Verlauf? Ich hoffe Sie können mir all meine Fragen beantworten. Für Ihre Mühen vorab bereits ein herzliches Dankeschön! Liebe Grüße, Vanessa