funny guy 29.12.2009
Frage:
Der Junge ist 2 Jahre alt und braucht immer noch seinen Nukki zum einschlafen und zwei noch zusätzlich in der Hand. Wir haben festgestellt, daß er in der Nacht immer wieder aufwacht (Halbschlaf) und nach den Nukkis sucht und dann weiterschläft, wenn er sie gefunden hat. Es hat sich in den letzten Monaten so verstärkt, daß er von einem Nukki in der Hand nun zwei will. Er fordert sie auch. Durch diese Unruhe nachts kann er doch keinen Tiefenschlaf und Erholungsschlaf finden, oder sehe ich das falsch ? Wie kann man ihm die Nukkis vorsichtig abgewöhnen ?Ist ja auch nicht gut für das Gebiss. Es hat auch noch seinen Bär zum schlafen, den er liebt. Aber es wird ja immer mehr.... Sonst ist er ein lustiger Bursche und liebenswert. Wie soll man sich richtig verhalten ?
Antwort:
Zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr sollte das Kind - so die Empfehlung von Kieferorthopäden - lernen, auf den Nukki oder Schnuller zu verzichten.
Bis zu diesem Zeitpunkt kann das Wachstum des kindlichen Kiefers eventuelle Schäden nämlich noch ausgleichen - danach nicht mehr.
In der Regel ist das Abgewöhnen ein schwieriges Unterfangen. Als Hilfen bieten sich Geburtstage oder Weihnachten an, wobei der Schnuller sozusagen eingetauscht werden kann. Auch feierliche Zeremonien, in deren Verlauf das gute Stück im Garten vergraben wird, sind oft erfolgreich.
Die rabiateste Methode ist das stückchenweise Abschneiden der Schnullerspitze - irgendwann vergeht der Spaß am Nuckeln von selbst.
Schwieriger ist das Abgewöhnen bei Kindern, die an den Daumen lutschen, hier kann es bis ins Schulalter dauern.
Ein Schnuller kann hilfreich sein, unbedingt notwendig für das Wohl des Kindes ist er aber nicht!