Hallo Schwegi,
ich möchte auch versuchen dir zu helfen.
Dazu gebe ich peilschen in so weit Recht, dass Kinder bis drei Jahre am Besten zu Hause "aufgehoben" sind.
Aber das hilft dir nur dann weiter, wenn du die Wahl hast und tatsächlich zu Hause bleiben kannst und es dann auch gerne tust!!
Falls du aber doch arbeiten gehen musst, dann rate ich dir: mach es nicht mit schlechtem Gewissen! Darunter leidest du und dein Sohn nur unnötig.
Das er dich zur Zeit so weing beachtet, hat aus meiner Sicht den Grund: du hast dich 14 Monate intensiv u liebevoll um ihn gekümmert. Er hat zu dir eine stabile Beziehung aufgebaut. Nun lernt er andere Bezugspersonen kennen und "schätzen". Für ihn ist das ein spannendes Abenteuer, in engen Kontakt zu anderen zu treten. Er lernt dabei: andere Menschen sind auch lieb, bei anderen geht es mir auch gut, es ist interessant was andere Menschen mit mir machen.
Darauf kann er sich so mutig einlassen, weil du ihm den festen Boden dazu gegeben hast und weiterhin gibst. Er kann sich von dir "abwenden", weil er ganz sicher weiss, dass du da bist, wenn er es braucht, wenn er sich dir wieder zuwendet.
Das ist die erste Stufe der Abnabelung und das erste Lernen von Selbstständigkeit, der erste Schritt in ein Leben "ohne" Mama (immerzu zu sehen, zu f ühlen,...)
Ich habe sechs Kinder im Alter von 12 J, 11 J, 9J, zweimal 7 J und unser Jüngster ist 5 Monate alt.
Ich habe also schon so einiges erleben dürfen und würde mir an deiner stelle keine allzu großen Sorgen machen, auch wenn ich verstehe, dass dich das Verhalten deines Sohnes erschreckt un verletzt.
Überleg vielleicht noch Mal, ob DU schon soweit bist, ihn abzugeben.
Diese Zeit, die du jetzt "verpasst" kommt nie wierder!
Alles Gute
Leva